Partnerstadt - Lille (Frankreich)

Lille - Metropole im Norden Frankreichs

Die Stadt Lille wurde erstmals im Jahre 1066 in einer flämischen Urkunde erwähnt. Schon damals verdankte sie ihre rasche Entwicklung einem regen Handelstreiben.

Im Mittelalter Schauplatz und Auslöser zahlreicher Schlachten zwischen französischen Königen und flämischen Grafen, war die Stadt ständig wechselnden Besitzverhältnissen ausgesetzt. Nach Burgund, Habsburg und Spanien band schließlich Ludwig XIV. Lille an Frankreich.

Der stetige Ausbau ihres Rufes als Handels- und Dienstleistungszentrum brachte der Stadt Ansehen und Reichtum. Zeugnis dieser Bedeutung ist das prachtvolle Wahrzeichen, die 'Alte Börse'. Mit der Anbindung an den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV, den Eurotunnel nach England, zwei internationalen Flughäfen, einem Binnenhafen und dem ausgebauten Autobahnnetz ist die Kongressstadt auch ein bedeutender Verkehrs- und Handelsknotenpunkt Europas.

Das Nebeneinander zahlreicher Baudenkmäler vergangener Epochen und der Hightech des auslaufenden 20. Jahrhunderts vereinigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der 1,2-Millionen-Metropole. Herzstück der Geburtsstadt Général de Gaulles ist der nach ihm benannte Platz inmitten der Altstadt.

Die noch junge Partnerschaft zur Stadt Erfurt wurde 1988 geschlossen und 1991 erneuert. Ziel ist der Austausch in den Bereichen Kultur und Sport. Dazu sollen weiterhin Kontakte zu Schulen, Vereinen und anderen Institutionen hergestellt und vertieft werden.