"Papirene brikn..." Jiddische Frauenlyrik

07.03.2017 19:30 – 07.03.2017 21:00

Eine Lesung mit musikalischer Begleitung zum internationalen Frauentag mit Dr. Diana Matut, Universität Halle-Wittenberg, und Susanne Ansorg, Festivalintendantin montalbâne

Klassisches Schwarz-Weiß-Porträtfoto: Eine Frau mit leicht gelockten, hinten zusammengefaßten hellen Haaren schaut gerade in die Kamera. Sie trägt eine Perlenkette und einen schwarzen Pullover.
Foto: © D. Matut, Foto: Antje Seeger
07.03.2017 21:00

"Papirene brikn..." Jiddische Frauenlyrik. Lesung und Musik

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Unesco-Beauftragte in Kooperation mit den Geschichtsmuseen
Veranstaltungsort Alte Synagoge, Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Schwarz-Weiß-Aufnahme einer Frau mit offenen, langen blonden Haaren vor schwarzem Hintergrund. An ihrer Schulter lehnt ein Saiteninstrument, dessen hölzerner Steg mit Schnitzereien verziert ist.
Foto: Susanne Ansorg Foto: © S. Ansorg, Foto: Stefan Schweiger

Jüdische Frauen schufen über Jahrhunderte hinweg beeindruckende Poesie. Sie schrieben in vielen Sprachen, so u.a. auch im Jiddischen, das vor dem 2. Weltkrieg von über zehn Millionen Menschen gesprochen wurde. Ihre Themen waren so vielfältig wie das Leben selbst und schlossen auch viele frauenspezifische Fragen mit ein.

Dieser Abend möchte Ihnen jiddische Frauenlyrik in einigen ausgewählten Originaltexten, doch hauptsächlich in Übersetzung nahe bringen, begleitet und umrahmt von Musik.

Zur Person

Dr. Diana Matut ist Dozentin am Seminar für Jüdische Studien der Universität Halle-Wittenberg. Sie studierte u.a. in Halle, Oxford, London und New York und lehrt(e)  im In- und Ausland, z.B. in Rom, Genua, Oxford, Graz und Jerusalem. Die jüdische Musik sowie jiddische Sprache und Kultur sind Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Susanne Ansorg ist Musikerin und neben ihrer Tätigkeit als Künstlerische Leiterin des Festivals für mittelalterliche Musik "montalbâne" Expertin für mittelalterliche Streichinstrumente.

 

Weitere Termine 2017

Beginn: jeweils 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

4. April: "Das Konzept für die 'Archäologische Zone mit Jüdischem Museum' in Köln. 2000 Jahre Geschichte an einem Ort" – Dr. Christiane Twiehaus, Landschaftsverband Rheinland

9. Mai: "Antijudaistische Propaganda in Druckschriften des 15. Jahrhunderts" – Dr. Marion Steinicke, Universität Koblenz-Landau

13. Juni: "Erfurt, Regensburg, Trier – Judensiegel im mittelalterlichen Reich: Beglaubigungstätigkeit und Selbstrepräsentation" – Andreas Lehnertz, Universität Trier

5. September: "Interaktionsfelder zwischen Christen und Juden im Alltag des Spätmittelalters" – Bettina Rüggeberg, Darmstadt

10. Oktober: "Vom Judenhut zum Zauberhut. Studien eines Stigmas" – Dr. Naomi Lubrich, Jüdisches Museum der Schweiz, Basel

7. November: "Darstellungen des Judentums in der christlichen Kunst des Mittelalters" – Prof. Katrin Kogman-Appel, Universität Münster

5. Dezember: "Das Erfurter Augustinerkloster auf dem Weg zum Welterbe" – Dr. Stefan Rhein, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt