Wettbewerb "Stadt der Wiedervereinigung" - Erfurt verpasst knapp den Sieg

01.11.2005 00:00

Die Landeshauptstadt Erfurt zählt zu den neun Finalisten des Wettbewerbs "Stadt der Wiedervereinigung". Der Fernsehsender "The History Channel" hatte im September mehr als 60 Städte aus dem Osten Deutschlands aufgerufen, sich mit Text- und Filmmaterial sowie Fotos für den Award zu bewerben.

Anlässlich des 15. Jubiläums der deutschen Einheit wurde die Stadt gesucht, die in ihrer gesamten Entwicklung seit der Wende Großes geleistet hat. Hauptkriterium war die Originalität der Entwicklung seit der Wiedervereinigung. Neben kulturellen, wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen waren auch sportliche und gesellschaftliche Erfolge bzw. Veränderungen von Bedeutung.
Unter den neun Finalisten wurde Chemnitz zum Sieger gekürt. Für diese Wahl ausschlaggebend waren unter anderem die besonderen Marketing- und Identitätsprobleme durch die Umbenennung der Stadt 1990.
Nach Angaben der Veranstalter hat Erfurt nur knapp den Sieg verfehlt. Beeindrucken konnte die Thüringer Landeshauptstadt vor allem mit der heroischen Rettungsaktion der Altstadt in der Wendezeit und dem beispielhaften Ausbau der Infrastruktur.
Der Fernsehsender "The History Channel" ist weltweit in 130 Ländern zu empfangen und wird in 30 Sprachen ausgestrahlt.