Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018

Schwerpunktthema der Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018 war das Sicherheitsempfinden hinsichtlich verschiedener Aspekte.

Grafik: Wortwolke Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018 Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018 fand als Mehrthemenbefragung statt und beinhaltete als größten Teil das Sicherheitsempfinden der Erfurter Bürgerinnen und Bürger. Dazu wurden verschiedene Aspekte - wie zum Beispiel das Einschränken der eigenen Aktivitäten auf Grund fehlenden Sicherheitsgefühls, das Erfahren von Gewalt, Kriminalität oder Unfällen oder das Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr - beleuchtet.

Des Weiteren beteiligten sich die Stadtwerke Erfurt Gruppe durch verschiedene Themenkomplexe an der WHE 2018. Diese waren: Trinkwasser, Bäder, Energie, Stadtwirtschaft und Kundenmagazin der SWE.

Es wurden insgesamt 4.460 Erfurter Bürgerinnen und Bürger, die ihren Hauptwohnsitz in Erfurt haben und mindestens 18 Jahre alt waren, anhand einer Zufallsstichprobe angeschrieben. Die Beteiligung an der Bürgerbefragung lag bei 36 Prozent, was 1.604 rückläufigen Fragebögen entspricht.

Detailliertere Befragungsergebnisse können der folgenden ausgewählten Ergebnisübersicht oder dem nachfolgend zum Download bereitgestellten Ergebnisbericht zur Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018 entnommen werden.

Ein besonderer Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Wohnungs- und Haushaltserhebung 2018 beteiligt haben.

Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr

Grafik: Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Bei dieser Frage wurde nach dem Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr innerhalb der letzten 12 Monaten in der gesamten Stadt Erfurt und in der näheren Wohnumgebung (Stadt-/Ortsteil) gefragt. In der gesamten Stadt Erfurt fühlen sich 54 Prozent der Befragten zu Fuß, 55 Prozent der Befragten mit dem PKW und 19 Prozent der Befragten mit dem Fahrrad sicher (sehr sicher bis eher sicher). 31 Prozent der Fußgänger, 23 Prozent der Autofahrer und 26 Prozent der Fahrradfahrer fühlen sich zum Teil sicher. In der näheren Wohnumgebung fühlen sich 76 Prozent der Probanden zu Fuß sicher. Weiterhin besteht mit 68 Prozent ein großes Sicherheitsgefühl bei der Fortbewegung mit dem PKW. 38 Prozent der Fahrradfahrer fühlen sich ebenfalls sicher.

Einschränkungen von Aktivitäten

Der Abschnitt behandelt das Einschränken der eigenen Aktivitäten sowie das Einschränken der Aktivitäten anderer auf Grund fehlenden Sicherheitsgefühls.

Grafik: Einschränkungen wegen Sorge um die eigene Sicherheit Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Einschränkung der eigenen Aktivitäten

43 Prozent der Befragten schränken ihre Aktivitäten auf Grund von Sorge um die eigene Sicherheit ein. Über die Hälfte der Befragten gab an, sich in den eigenen Aktivitäten nicht einzuschränken. Fünf Prozent machten keine Angabe.

Grafik: Einschränkungen durch Sorge an die eigene Sicherheit Gründe Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Gründe

63 Prozent der Befragten meiden nach Anbruch der Dunkelheit bestimmte Orte und 31 Prozent der Probanden meiden generell bestimmte Orte. 29 Prozent der Befragten gehen abends seltener aus dem Haus, 24 Prozent nutzen abends möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel. Außerdem nehmen 16 Prozent aufgrund von Sorge um die persönliche Sicherheit selten bzw. gar nicht an Großveranstaltungen teil und 15 Prozent gehen entweder so selten wie möglich aus dem Haus oder fahren abends nach Möglichkeit mit dem Fahrrad.

Grafik: Einschränkungen durch Sorge alleine aus dem Haus zu gehen Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Sorge alleine aus dem Haus zu gehen

40 Prozent der Befragten ab 65 Jahren stimmen zu, auf Grund von Sorge um ihre persönliche Sicherheit so selten wie möglich allein aus dem Haus zu gehen. 32 Prozent der 55- bis 64-Jährigen gaben dies ebenfalls an. Am wenigsten machen sich die 18- bis 24-Jährigen Sorgen: Nur 18 Prozent gaben an, auf Grund von Sorge um ihre persönliche Sicherheit, so selten wie möglich allein aus dem Haus zu gehen.

Grafik: Einschränkungen anderer durch Sorge an deren Sicherheit Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Einschränkung der Aktivitäten anderer

Zwei Drittel der Befragten gaben an, die Aktivitäten anderer auf Grund von Sorge nicht einzuschränken. Etwas über die Hälfte der Personen aus Haushalten mit Kindern gaben an, die Aktivitäten ihrer Kinder einzuschränken. Zwölf Prozent derjenigen, die in einem Haushalt mit ihrem Partner leben, gaben an, die Aktivitäten des Partners einzuschränken.

Sicherheitsempfinden an verschiedenen Orten

Der Abschnitt umfasst das Sicherheitsgefühl und Wohl- bzw. Unwohlempfinden an verschiedenen Orten.

Grafik: Sicherheitsempfinden Wohnumgebung bei Dunkelheit Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Wohnumgebung bei Dunkelheit

Die Frage, wie sicher sich die Befragten in ihrer Wohnumgebung fühlen, wenn sie bei Dunkelheit alleine auf die Straße gehen, beantworteten insgesamt 52 Prozent mit sicher (sehr sicher bis eher sicher). 27 Prozent gaben an, sich nur zum Teil sicher zu fühlen. 18 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben ein unsicheres Empfinden (eher unsicher bis sehr unsicher).

Grafik: Sicherheitsempfinden an verschiedenen Plätze Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Verschiedene Plätze

Ausgehend vom Gedanken an Belästigung, Gewalt und Kriminalität sollten die Befragten beantworten, wie sicher oder unsicher sie sich in den letzten 12 Monaten an verschiedenen Orten und Plätzen gefühlt haben. 66 Prozent der Befragten fühlten sich dabei in ihrem Stadt- bzw. Ortsteil sicher (sehr sicher bis eher sicher). Weiterhin war das Empfinden bei rund 50 Prozent der Befragten beim Besuch von öffentlichen Großveranstaltungen wie z.B. Weihnachtsmärkten ein sicheres. Am wenigsten sicher fühlten sich die Bürger und Bürgerinnen am Hauptbahnhof (37 Prozent). Das Sicherheitsgefühl an Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs bewerteten 36 Prozent der Befragten mit teils-teils.

Grafik: Sicherheitsempfinden in Fußgängerzone/ auf Stadtteilplätzen Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Fußgängerzone/Stadtteilplätze

63 Prozent der 18- bis 24-Jährigen fühlen sich in der Fußgängerzone und auf kleinen Stadtteilplätzen sicher. 26 Prozent der 35- bis 44-Jährigen fühlen sich an diesem Ort unsicher (eher unsicher bis sehr unsicher). Die 55- bis 64-Jährigen fühlen sich zum Großteil teilweise sicher (41 Prozent).

Grafik: Sicherheitsempfinden Park- und Grünanlagen Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Park- und Grünanlagen

Ausgehend vom Gedanken an Belästigung, Gewalt und Kriminalität sollten die Befragten beantworten, wie sicher oder unsicher sie sich in den letzten 12 Monaten in Grün- und Parkanlagen gefühlt haben. 49 Prozent der Befragten der 18- bis 24-Jährigen fühlten sich sicher. Die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen fühlte sich mit 36 Prozent zum größten Teil nur teilweise sicher. Weitere 18 Prozent der Personen ab 65 Jahren konnten dies nicht beurteilen.

 

Grafik: Orte, die Unwohlsein auslösen vorhanden? Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Orte Unwohlsein

Die Fragestellung, ob es Orte gibt, die bei den Bürgerinnen und Bürgern ein Unsicherheitsgefühl auslösen, bejahten 38 Prozent. 55 Prozent verneinten die Frage. Sieben Prozent sind fehlende Angaben.

Grafik: Orte, die Wohlsein auslösen vorhanden? Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Orte Wohlsein

42 Prozent der Probanden gaben an, Orte zu kennen, an denen sie sich wohl fühlen. 43 Prozent verneinten die Frage. 15 Prozent der Befragten machten keine Angaben.

Risikoeinschätzung

Die Befragten wurden um ihrer Einschätzung gebeten, wie hoch sie das Risiko einschätzen, in den nächsten 12 Monaten selbst Opfer verschiedener Straftaten zu werden.

Grafik: Risikoeinschätzung, Opfer zu werden Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Subjektive Risikoeinschätzung

Insgesamt ist zu sagen, dass der Großteil der neun Szenarien als gering eingeschätzt wurde. Jedoch gaben 38 Prozent der Befragten an, dass das Risiko hoch sei (sehr hoch bis eher hoch) angepöbelt bzw. beleidigt zu werden. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass das Risiko in der Öffentlichkeit vergewaltigt oder sexuell angegriffen zu werden, sehr gering sei. 46 Prozent der Probanden schätzen das Risiko, dass in die Wohnung bzw. in das Haus eingebrochen wird, als eher gering ein.

Grafik: Risikoeinschätzung Opfer sexueller Belästigung zu werden Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Sexuelle Belästigung

Insgesamt schätzen 57 Prozent der männlichen Befragten das Risiko, in den nächsten 12 Monaten in der Öffentlichkeit sexuell belästigt zu werden, als sehr gering ein. Sechs Prozent schätzen das Risiko mit eher hoch bis sehr hoch ein. 25 Prozent der weiblichen Probanden hingegen schätzen das Risiko als hoch ein (sehr hoch bis eher hoch). 61 Prozent der weiblichen Befragten gaben eher gering oder sehr gering an. 13 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen gaben keine Antwort.

Erfahrungen mit Kriminalität und Verkehrsunfällen

Die Probanden wurden auch nach ihrer Erfahrung mit Kriminalität, Gewalt und Verkehrsunfällen innerhalb der letzten 12 Monate gefragt.

Grafik: Kriminalität oder Verkehrsunfall erfahren Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Kriminalität, Gewalt oder Verkehrsunfall erfahren

Die Frage, ob die Probanden in den letzten 12 Monaten direkt von Verkehrsunfällen, Gewalt oder Kriminalität betroffen waren, bejahten 28 Prozent. 72 Prozent verneinten die Frage.

Grafik: Kriminalität oder Verkehrsunfall erfahren welche Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Häufigste Erfahrungen

Von Anpöbelei, Belästigung oder Beleidigung (durch Sprache oder Gesten) sind in den letzten 12 Monaten 63 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger betroffen gewesen. Weitere 30 Prozent waren in dieser Zeit von Sachbeschädigungen wie z. B. Beschädigungen am PKW oder durch Graffiti betroffen. Außerdem waren 22 Prozent der Befragten durch Diebstahl (ohne Gewaltanwendung und ohne Fahrzeugdiebstahl) betroffen. Weiterhin gaben acht Prozent der Probanden an, Opfer von sexueller Belästigung geworden zu sein. Ebenfalls acht Prozent gaben Wohnungseinbruch und weitere fünf Prozent Internetkriminalität an.

Zufriedenheit mit Maßnahmen von Stadtverwaltung und Polizei

Grafik: Zufriedenheit Maßnahmen Stadtverwaltung und Polizei Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Befragten sollten einschätzen, wie zufrieden sie mit den Maßnahmen, die die Stadt Erfurt zur Herstellung und Erhaltung ihrer Sicherheit durchführt, sind. 37 Prozent der Befragten sind mit den Maßnahmen zufrieden (sehr zufrieden bis zufrieden). 34 Prozent sind teilweise zufrieden. Elf Prozent gaben an, mit den Maßnahmen der Stadt Erfurt nicht zufrieden (unzufrieden bis sehr unzufrieden) zu sein und 17 Prozent konnten hierzu keine Angaben machen.

Sicherheit in der Wohngegend

Für das Sicherheitsgefühl in der Wohngegend wurden den Befragten neun Maßnahmen vorgeschlagen. Hieran sollten die Befragten bewerten, welche Maßnahmen sie für wesentlich halten, um das Sicherheitsgefühl in der Wohngegend zu steigern.

Grafik: Wichtige Aspekte Sicherheit Wohngegend Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Wichtigkeit von Sicherheitsaspekten in Wohngegenden

72 Prozent aller Befragten empfinden es für wichtig, dass regelmäßig Polizeibeamte in der Wohngegend anwesend sind. Weitere 97 Prozent halten es für wichtig (sehr wichtig bis wichtig), eine gute Straßenbeleuchtung und Sauberkeit im öffentlichen Raum zu haben.

Grafik: Wichtige Aspekte Sicherheit Wohngegend Haltestellen Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Haltestellen

Bezüglich des Sicherheitsgefühls in der Wohngegend sollte ermittelt werden, wie wichtig die angenehme Gestaltung der Haltestellen ist. Dabei gaben insbesondere die Befragten ab 65 Jahren zu 89 Prozent an, dass es wichtig ist (sehr wichtig bis eher wichtig). Derselben Meinung waren auch 84 Prozent der 55- bis 64-Jährigen sowie 75 Prozent der 45- bis 54-Jährigen. Am unwichtigsten ist dies für die 25- bis 34-Jährigen (37 Prozent).

Grafik: Wichtige Aspekte Sicherheit Wohngegend Videoüberwachung Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Videoüberwachung

Bezüglich des Sicherheitsgefühls in der Wohngegend sollte ermittelt werden, wie wichtig die Videoüberwachung problematischer Bereiche ist. Dabei gaben insbesondere die Befragten ab 65 Jahren an (77 Prozent), dass es wichtig ist. Derselben Meinung waren auch 69 Prozent der 55- bis 64-Jährigen sowie 63 Prozent der 45- bis 54-Jährigen. Am unwichtigsten ist dies für die 18- bis 24-Jährigen (50 Prozent).

Grafik: Wichtige Aspekte Sicherheit Wohngegend Anwesenheit Polizei Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Anwesenheit Polizeibeamte

Beim Vergleich zwischen den Altersgruppen, ob die regelmäßige Anwesenheit von Polizeibeamten in der eigenen Wohngegend zum Sicherheitsgefühl beiträgt, wird deutlich, dass dies für die Befragten mit steigendem Alter immer wichtiger wird. So ist zu erkennen, dass 48 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die Polizeipräsenz als wichtig erachten. Weiterhin finden ungefähr zwei Drittel der Befragten im Alter zwischen 35 bis 44 Jahren es sei wichtig (63 Prozent). Bei den Personen ab 65 Jahren ist die Wichtigkeit mit 87 Prozent am höchsten.

Maßnahmen zur Sicherheitsverbesserung

In diesem Abschnitt konnten die Probanden angeben, ob und welche Maßnahmen sie zur Verbesserung ihrer persönlichen Sicherheit oder der Sicherheit in ihrer Wohnumgebung getroffen haben.

Grafik: Maßnahmen Sicherheitsverbesserung Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Maßnahmen Sicherheitsverbesserung

61 Prozent der Erfurterinnen und Erfurter gaben an, eigene Maßnahmen getroffen zu haben, um die persönliche Sicherheit bzw. die Sicherheit in ihrer Wohnumgebung zu verbessern. 39 Prozent der Befragten verneinten die Frage.

Grafik: Maßnahmen Sicherheitsverbesserung welche Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Welche Maßnahmen wurden unternommen

Bei der Angabe, welche Maßnahmen zur Sicherheitsverbesserung die Befragten unternommen haben, gaben 49 Prozent an, sich über Einbruchs- und Diebstahlschutzmaßnahmen informiert zu haben. Weitere 48 Prozent stimmten zu, aufmerksam zu sein und besondere Vorkommnisse bei der Polizei zu melden. 46 Prozent gaben an, sich um die Sauberkeit und Pflege des Umfeldes zu kümmern oder ihre Wohnung/Haus/Eigentum durch zusätzliche Maßnahmen wie Sicherheitsschlösser oder Alarmanlagen zu sichern. Am wenigsten, nur zwei Prozent, engagieren sich ehrenamtlich in sozialen Projekten mit Bezug zur Kriminalitätsvorbeugung.

Grafik: Maßnahmen Sicherheitsverbesserung im Zuhause Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Wohnung/ Haus/ Eigentum absichern


Bei der Frage, welche Maßnahmen die Befragten getroffen haben, um ihre persönliche Sicherheit beziehungsweise die Sicherheit im Stadtteil zu verbessern, gaben 35 Prozent der Personen ab 65 Jahren an, ihre Wohnung (ihrem Haus bzw. ihrem Eigentum) durch zusätzliche Maßnahmen wie z.B. Sicherheitsschlösser gesichert zu haben. Auch 32 Prozent der 55- bis 64-Jährigen und 29 Prozent der 45- bis 54-jährigen Befragten haben solch eine Maßnahme zum Schutz ergriffen. Nur 18 Prozent der 25- bis 34-Jährigen und 12 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben ebenfalls zugestimmt, diese Maßnahme getroffen zu haben.

Grafik: Ablehnung Sicherheitsverbesserung Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Ablehnung von Maßnahmen

72 Prozent gaben als Grund, wieso sie keine Maßnahmen vornehmen, um die Sicherheit zu verbessern, an, dass sie sich ausreichend sicher fühlen. Weitere 19 Prozent stimmten zu, dass ihnen diese Maßnahmen finanziell oder zeitlich zu aufwändig erscheinen. 15 Prozent bewerteten, dass die Maßnahmen sowieso nutzlos sind und sechs Prozent gaben an, keine Maßnahmen für mehr Sicherheit zu kennen.

Trinkwasser

Grafik: Zufriedenheit Trinkwasserqualität Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Der Großteil der Befragten ist mit der Qualität des Erfurter Trinkwassers zufrieden (82 Prozent). Davon sind 39 Prozent der Befragten sehr zufrieden. Außerdem sind zehn Prozent teilweise zufrieden und acht Prozent sind entweder weniger zufrieden oder unzufrieden.

Strom und Gas

Grafik: Nutzer Strom von den Stadtwerken Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Nutzung Strom

77 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Strom von der SWE Energie GmbH nutzen. 20 Prozent nutzen einen anderen Anbieter und drei Prozent machten keine Angabe.

Grafik: Nutzer Gas von den Stadtwerken Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Nutzung Gas

Ein Viertel der Befragten nutzt Gas, das sie durch die SWE Energie GmbH beziehen. 49 Prozent nutzen einen anderen Anbieter und 26 Prozent machten keine Angabe.

Bäder

Grafik: Zufriedenheit Aspekte Bäder Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Zufriedenheit mit Aspekten

Für die Auswertung verschiedener Aspekte der Erfurter Bäder wurden zwei Gruppen gebildet. Es werden alle Befragten und die häufigen Nutzer der Bäder betrachtet. Es fällt auf, dass der Anteil der Antwortverweigerer bei der Auswertung für alle Befragten wesentlich größer ist als für die häufigen Nutzer. Diese sind im Wesentlichen mit den Aspekten Preis/Leistung, Service und Öffnungszeiten zufrieden. Der prozentuale Anteil der Unzufrieden liegt im einstelligen Bereich.

Grafik: Nutzung Bäder nach Altersgruppen Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Bädernutzung der Altersgruppen

In der Darstellung sind die beliebtesten Bäder der einzelnen Altersgruppen zu sehen. Es fällt auf, dass das Erfurter Nordbad häufiger von jüngeren Menschen genutzt wird und die Schwimmhallen (Roland-Matthes-Schwimmhalle und Johannesschwimmhalle) auch bei den älteren Menschen sehr gefragt sind.

Stadtwirtschaft

Grafik: Zufriedenheit Stadtwirtschaft Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Befragten sind mit den Dienstleistungen der SWE Stadtwirtschaft insgesamt zufrieden. Lediglich kleinere Anteile der Befragten sind nur teilweise zufrieden oder unzufrieden. Die Dienstleistungen Containerdienst, Kauf von Blumenerde/Kompost und Gebrauchtwaren vom Stöberhaus wurden von circa der Hälfte der Befragten nicht bewertet.

SWE Journal

Grafik: Zufriedenheit SWE Journal Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Hälfte der Probanden gab an, dass SWE Journal nicht zu kennen. Insgesamt 35 Prozent der Befragten finden dass Journal gut (davon sechs Prozent sehr gut). 12 Prozent finden es teilweise gut und nur drei Prozent finden das SWE Journal nicht gut.

Bericht zum Download