Naturdenkmale

Naturdenkmale im Sinne § 28 Bundesnaturschutzgesetz sind Einzelgebilde der Natur die (oft unter Einschluss der unmittelbaren Umgebung) aus ökologischen, wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen bzw. wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit geschützt sind. Dies können beispielsweise geologische Objekte oder alte und seltene Bäume sein.

Im Gebiet der Stadt Erfurt sind derzeit 61 Naturdenkmale ausgewiesen. Diese dienen dem Schutz von Bäumen, Quellen, geologischen Aufschlüssen, Erdfällen und Findlingen.

  • Baum-Naturdenkmale
  • geologische Naturdenkmale
  • sonstige Naturdenkmale

Baum-Naturdenkmale

32 Baum-Naturdenkmale wurden bislang im Stadtgebiet von Erfurt gemäß § 28 Bundesnaturschutzgesetz unter Schutz gestellt. Diese umfassen:

  • Bäume einheimischer Arten mit imposantem Wuchs und / oder hohem Alter
  • Bäume fremdländischer Arten mit imposantem Wuchs und /oder wissenschaftlicher Bedeutung
  • kulturhistorisch bedeutsame Bäume

Unter den geschützten Bäumen befinden sich neben anderen 9 Rotbuchen, 5 Stieleichen, 4 Eiben und 4 Ginkgos.

Geologische Naturdenkmale

Bei geologischen Objekten mit besonderer Bedeutung wie beispielsweise Findlinge, Quellen oder Erdfälle, daneben aber auch Lockergesteinsgruben oder Aufschlüsse, kann eine Ausweisung als Naturdenkmal in Betracht kommen. Dies setzt jedoch im Regelfall eine fachgutachterliche Einschätzung voraus. Im Stadtgebiet von Erfurt gibt es derzeit 32 geologische Naturdenkmale, darunter auch einige aus dem vor 1990 geltendem Recht übergeleitete.   

  • 12 Findlinge (bzw. Findlingsgruppen)
  • 2 Quellen
  • 10 Erdfälle
  • 7 Aufschlüsse
  • 1 Binnensalzstelle

Sonstige Naturdenkmale

Cyriaksburg