Klarstellungssatzungen

Allgemeine Rechtsgrundlagen

Eine Gemeinde kann entsprechend § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BauGB durch Satzung festlegen, wie die Grenzen der im Zusammenhang bebauten Ortsteile verlaufen. Sinn und Zweck der Satzung ist es, für künftige Baugenehmigungsverfahren Streitigkeiten über die Zugehörigkeit eines Baugrundstücks zum Innen- oder zum Außenbereich auszuschließen.

Durch den Erlass von Klarstellungssatzungen werden die Grenzen für im Zusammenhang bebaute Ortsteile deklaratorisch festgelegt. Für jedes Grundstück, welches innerhalb der Grenzen des "im Zusammenhang bebauten Ortsteils" liegt, muss auch Innenbereichsqualität bestehen. Der Gemeinde steht kein planerisches Ermessen zu, über die Satzung bestimmte Grundstücke dem Innenbereich zuzuordnen, die diese Innenbereichsqualität nicht aufweisen, bzw. Grundstücke von der Anwendung auszuschließen, die Innenbereichsqualität aufweisen.

Alle Klarstellungssatzungen, die rechtswirksam sind werden auf dieser Seite aufgeführt.

Liste aller Klarstellungssatzungen

Tabelle: Klarstellungssatzungen
Name Beschreibung
Klarstellungssatzung Hochheim
Klarstellungssatzung Bischleben - Stedten
Klarstellungssatzung Möbisburg
Klarstellungssatzung Rhoda
Klarstellungssatzung Dittelstedt - West
Klarstellungssatzung Dittelstedt
Klarstellungssatzung Bindersleben
Klarstellungssatzung Schmira
Klarstellungssatzung Frienstedt
Klarstellungssatzung Gottstedt
Klarstellungssatzung Ermstedt
Klarstellungssatzung Alach
Klarstellungssatzung Marbach
Klarstellungssatzung Salomonsborn
Klarstellungssatzung Schaderode
Klarstellungssatzung Töttelstädt
Klarstellungssatzung Tiefthal
Klarstellungssatzung Kerspleben

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