Krieg und Frieden in den Bildern der Kinder

24.09.2018 14:00 – 03.03.2019 18:00

Aus Anlass der Beendigung des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren zeigt der Erfurter KinderKunst e. V., in der Erfurter Kinder- und Jugendbibliothek eine Auswahl von Bildern aus dem Dr.- Birgit- Dettke-Archiv, die Kinder und Jugendliche in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zum Thema „Krieg und Frieden“ gestaltet haben.

Erde, Sonne, kaputte Rakete und eine Taube, gebettet in zwei Hände.
Kleine weiße Friedenstaube: Das Lied war Schülern und Schülerinnen in der ehemaligen DDR bekannt Bild: © Dr.- Birgit- Dettke-Archiv, Erfurt
03.03.2019 18:00

Krieg und Frieden

Genre Ausstellung
Veranstalter Erfurter KinderKunst e.V. und Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt
Veranstaltungsort Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt, Marktstraße 21, 99084 Erfurt

Nicht Krieg – Solidarität mit Menschen

Mensch im Sterben.
Bild: Fallender Soldat: Generationen von Schülern und Schülerinnen haben Krieg im eigenen Land noch nicht erlebt, jedoch haben sie aus Film, Fernsehen und Presse darüber erfahren Bild: © Dr.- Birgit- Dettke-Archiv, Erfurt

Generationen von Schülern und Schülerinnen haben Krieg, der Schrecken und immense Not über Menschen bringt, im eigenen Land noch nicht erlebt, jedoch haben sie aus Film, Fernsehen und Presse sowie aus den Diskussionen zur aktuellen Flüchtlingsaufnahme darüber erfahren.

Textilbild mit Taube über Blüten auf blauem Grund. Darüber der Schriftzug "Frieden".
Bild: Viele der Jungen und Mädchen, zumeist groß geworden in der ehemaligen DDR, wurden zur Erhaltung des Friedens und zur Solidarität mit Menschen erzogen Bild: © Dr.- Birgit- Dettke-Archiv, Erfurt

Viele der Jungen und Mädchen, zumeist groß geworden in der ehemaligen DDR, wurden zur Erhaltung des Friedens und zur Solidarität mit Menschen, die unter Kriegen leiden müssen, erzogen. Das Lied von der „Kleine(n), weiße(n) Friedenstaube“ war Schülern und Schülerinnen bekannt. Sie haben es regelmäßig gesungen.

Deswegen erzählen die Malereien und die grafischen Arbeiten vor allem von der Bewahrung des Friedens und bedienen sich dabei der Symbolik der Friedenstaube, die der Künstler Pablo Picasso entworfen hatte. Aber auch der Tod und das Leid sind in den Bildern zu sehen. Obwohl diese Jugendlichen keinen Krieg am eigenen Leib erleben mussten, vermögen sie doch abschreckende Bilder zu schaffen, die sie aus der Vorstellung, oder durch die Medien gespeist, als Malerei oder grafische Arbeiten gestalten.