Den Blick schärfen

15.10.2018 11:26

„Ich bin doch nicht rassistisch! Oder etwa doch?“, „Was hat Rassismus mit mir zu tun?“, „Wo fängt Rassismus eigentlich an?“, „Welche Erscheinungsformen gibt es?“, „Welche Möglichkeiten habe ich im Rahmen meines Arbeitsalltages in Schule, Jugendarbeit oder Verwaltung darauf zu reagieren?“ oder „Wie kann ich Betroffene in meinem Kontext stärken?“, solche Fragen werden zur Fachkonferenz „Den Blick schärfen“ am 22. November von 9 bis 16 Uhr im Erfurter Haus Dacheröden in thematischen Workshops sowie Best-Practice-Beispielen, u. a. durch Ezra, Mobit, Perspektivwechsel Plus, Schule ohne Rassismus, Neue Deutsche Medienmacher und Migranten/-innenselbstorganisationen fokussiert und das Thema Rassismus als Herausforderung für Schule, Jugendarbeit und Verwaltung um vielfältige Blickwinkel erweitert.

Rassismus als Herausforderung für Schule, Jugendarbeit und Verwaltung

Die Fachkonferenz richtet sich an Pädagogen im Kontext Schule (Lehrer, Schulsozialarbeiter, Hortner usw.), Akteure der Jugendarbeit und Verwaltungsmitarbeiter (Jugendamt, Amt für Bildung, Schulamt). Sie gibt Impulse zum Thema Rassismus im Arbeitsalltag und erläutert, wie dieser wahrgenommen, erkannt und bearbeitet werden kann. Anregungen für eigene Handlungsmöglichkeiten werden vermittelt.

Die Konferenz wird in Kooperation organisiert von Akteuren des Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt/Partnerschaft für Demokratie, Radio Frei, Ezra – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, Mobit – mobile Beratung in Thüringen, Stadtjugendring Erfurt, Naturfreundejugend Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt. Anmeldeschluss für den Fachtag ist der 09.11.2018. Die Anmeldung sende man unter Nennung seines Namens und der Organisation an den Jugendhilfeplaner im Jugendamt der Stadt Erfurt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt”. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.