Vier „Bauhausmädels“

23.03.2019 16:00 – 16.06.2019 18:00

Die Ausstellung thematisiert das Bauhaus als Möglichkeitsraum für die künstlerische und persönliche Entfaltung der weiblichen Jugend. Doch verfolgten die „Bauhausmädels“ nach ihrem Ausscheiden aus dem Bauhaus recht unterschiedliche Karrierewege. Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Margarete Heymann und Margaretha Reichardt stehen im Mittelpunkt dieser Schau.

Ein Stoffmuster
Margaretha Reichardt: Rockstoff mit Karomuster, Bauhaus Dessau, 1930 Wolle Foto: ©  Nachlass Margaretha Reichardt, Gisela Kaiser, Erfurt 2018
16.06.2019 18:00

Vier „Bauhausmädels“

Genre Ausstellung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Kunstmuseen
Veranstaltungsort Angermuseum Erfurt, Anger 18, 99084 Erfurt

Für seine Schülerinnen repräsentierte das Bauhaus eine entscheidende biografische Weichenstellung. Die vergleichsweise freie Entfaltung in der Lern- und Lebensgemeinschaft war schon in der zeitgenössischen Wahrnehmung ein bedeutsames Charakteristikum des Bauhauses. Der Begriff des „Bauhausmädels“, in seiner Zeit als Kompliment gemeint, drückt eine stille Bewunderung für jene jungen Frauen aus, die in einem mutigen Schritt ihre üblichen Bestimmungen zwischen Hausfrau, Ladenmädel und Stenotypistin verließen, um sich eine andere, schöpferische Zukunft zu erschließen. Ausgehend von der Frage, wie sich diese Frauen nach dem Studium als selbstständige Gestalterinnen etablierten und weiterentwickelten, werden exemplarisch die Wege von Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Margarete Heymann und Margaretha Reichardt in den Blick genommen. Die Arbeiten dieser Künstlerinnen, die jeweils wichtige Phasen ihrer Biografie mit Thüringen verbindet, repräsentieren zugleich die am Bauhaus wichtigen Gewerke Fotografie, Metall, Keramik und Textil.

Eröffnung: Samstag, 23. März, 16 Uhr