Energetische Sanierung der Grundschule 28 – EFRE-Maßnahme

Plan mit Schulansicht
Foto: Plan Energetische Sanierung der Grundschule 28 Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Im Stadtumbaugebiet Moskauer Platz und in unmittelbarer Nähe zum Gera-Radweg und dem Stadtentwicklungsgebiet Geraaue befindet sich die Grundschule 28 in der Bukarester Straße 4. Auf dem unmittelbar angrenzenden Grundstück befindet sich die Regelschule an der Geraaue (RS 23).

Beide Schulgebäude sind Typenbauten in Plattenbauweise (Typ Erfurt TS 75). Die nahezu identisch aufgebauten Gebäudeteile für Grundschule und Regelschule bestehen jeweils aus einem viergeschossigen Hauptgebäude mit Unterrichtsräumen sowie aus einem dreigeschossigen Baukörper mit Fachunterrichtsräumen. Verbunden werden beide Gebäudeteile durch einen Verbindungsbau.

Grundsätzlich ist die Weiternutzung des vorhandenen Baubestands aus den 1970er Jahren sinnvoll. Um beide Schulen langfristig nutzbar zu machen, sollen sie energetisch ertüchtigt werden und somit einen hohen energetischen Standard erfüllen. So kann nicht nur die vorhandene Bausubstanz erhalten und gesichert werden, auch der jährliche Energiebedarf kann deutlich reduziert werden. Die Lernsituation für Schüler sowie die Arbeitsbedingungen für die pädagogischen Fachkräfte werden nachhaltig verbessert.

Der Verbindungsbau der Grundschule 28 wurde bereits energetisch saniert, ebenso sind die Flachdachflächen instand gesetzt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auf der gesamten Dachfläche Photovoltaikanlagen installiert. Die Fassaden der Gebäude sind unsaniert.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

Fassade :

  • Austausch des Fugenmaterials
  • Dämmung der Dreischichtplatten mit Wärmedämmsystem und Anbringung eines mineralischen Putzes
  • Sicherung der Wetterschale
  • entsprechende Dachrandverbreiterung

Fenster :

  • Austausch der unsanierten Fenster im Untergeschoss
  • bei bereits sukzessive ausgetauschten Kunststofffenster Anbringen von Laibungsdämmung als vorgefertigtes Kastenelement aus Aluminium zur bauphysikalischen Verbesserung der Anschlusssituation

Treppenhaus:

  • Erhaltung der Gestaltung durch Beton- Fisch-Motive
  • Austausch der Glasbausteine durch neue Glasbausteine mit besseren Wärmedämmeigenschaften
  • Einbau von vorgefertigten Kastenelementen aus Aluminium
  • gleichzeitig Optimierung der Belichtungssituation der Treppenhäuser
  • Austausch von noch unsanierten Außentüren

Haustechnik:

  • Ertüchtigung der Rohrschellendämmung im Bereich der unteren Heizwärmeverteilung im Kellergeschoss

Dämmung Sockelbereich:

  • notwendige Trockenlegung des Sockels einschließlich Dämmung der erdberührten Bereiche (insbesondere der Kellerräume des Untergeschosses, welche als Speiseraum genutzt werden)

Finanzierung

förderfähige Gesamtkosten: rund 1.619.500 Euro

EFRE-Finanzhilfe: 1.295.540 Euro

Planungsstand:

Vorbereitung der Ausschreibung der Bauleistung

Beginn der Baumaßnahme 4. Quartal 2019