Gesund älter werden in Erfurt – Ergebnisse der „Bürgerbefragung 55plus" wurden in Osnabrück vorgestellt

30.04.2018 12:33

Unter dem Motto „Der Öffentliche Gesundheitsdienst – jetzt erst recht“ fand vom 26. bis 28. April der 68. Bundeskongress des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, des Bundesverbandes der Zahnärzte sowie der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin in Osnabrück statt. Mit dabei war auch Dr. Franziska Alff vom Amt für Soziales und Gesundheit der Landeshauptstadt Erfurt. Die Gesundheitsfachfrau, verantwortlich für Gesundheitsberichterstattung und -planung, erklärte den Kongressteilnehmern, auf welche Weise in Erfurt das Thema „Gesund älter werden“ in den Fokus genommen wird.

Deutschlandweiter Kongress nahm den Öffentlichen Gesundheitsdienst unter die Lupe

Kongresssaal mit zahlreichen Teilnehmern
Foto: Beim Kongress mit dabei war auch Dr. Franziska Alff vom Amt für Soziales und Gesundheit der Landeshauptstadt Erfurt. Sie erklärte den Kongressteilnehmern, auf welche Weise in Erfurt das Thema „Gesund älter werden“ in den Fokus genommen wird Foto: © Privat

„Der demografische Wandel stellt die Landeshauptstadt Erfurt vor große Herausforderungen, um auch zukünftig den Bürgerinnen und Bürgern ein selbstbestimmtes und gesundes Leben im Alter zu ermöglichen“, so Dr. Franziska Alff vom Erfurter Gesundheitsamt, „als strategische Grundlage wird eine integrierte Seniorenberichterstattung mit umfassenden Beteiligungsstrukturen aufgebaut, um eine Altenhilfeplanung zu etablieren.“ Die Vortragsunterlagen sind im Internet verfügbar.

Der Osnabrücker Kongress selbst griff zahlreiche aktuelle Herausforderungen für die Gesundheitsämter auf. Aktuelle Themen, wie Krankheitserreger in Kliniken, Antibiotikaresistenz, Klimawandel, Präventionsgesetz, Netzwerkarbeit in der Kommune, Kinder psychisch kranker Eltern, Mediennutzung, Mundhygiene bei pflegebedürftigen Menschen oder der Ärztemangel in den Gesundheitsämtern, wurden diskutiert.