Erfurt – die innovative

Blick in die Produktionseinrichtung einer Compurterchipfabrik.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Einst aufgrund der geographischen Vorzüge zu Ruhm und Aufschwung gelangt, ist die Landeshauptstadt Thüringens auch nach Jahrhunderten noch das wirtschaftliche Zentrum der Region. In Zeiten sozialistischer Planwirtschaft von Großbetrieben dominiert und zu einem beachtlichen Standort der Mikroelektronik entwickelt, vollzieht sich seit der deutschen Wiedervereinigung ein kontinuierlicher Wandel zum Hightechstandort.

Neben einer ausgewogenen Mischung aus Maschinenbau, Bau- und Baustoffindustrie, Gartenbau, Handwerk und einer vielseitigen Dienstleistungsbranche ist Erfurt ein Zentrum der Mikroelektronik und Mikrotechnik sowie der Solartechnik. Mit dem Neubau des Technologiezentrums, dem Anwenderzentrum für Mikrosystemtechnik und dem geplanten Medienapplikations- und Gründerzentrum setzt Erfurt auf Innovation.

Im Zeichen von Multimedia und E-Commerce agieren mehrere Callcenter internationaler Unternehmen direkt aus der Mitte Deutschlands.

Das Technologiedreieck Erfurt-Jena-Ilmenau, die attraktiven Bedingungen für Existenzgründer, die Nähe zu Universitäten, das Messegelände, eine leistungsstarke Verkehrsstruktur, eine moderne Kommunikationsinfrastruktur und ein großes Potenzial an leistungsbereiten Fachkräften bieten optimale Voraussetzungen für die Ansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen.

Die Stadt Erfurt mit ihrem Potenzial an gut qualifizierten Beschäftigten hat sich als Standort für innovationsorientierte Unternehmen profiliert und ist dabei, ihre Standortbedingungen noch weiter zu verbessern.

Dr. Peter Franz, Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)