Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

Zwei Herren, im Mittelpunkt eine farblich mit Streifen gestaltete Säule.
© Atelierhaus Vogelsgarten

Thesenanschläge am "Virtuellen Oktogon": Ist das Paradies tatsächlich überall?

15.05.2014 11:12

Die Erfurter Künstler Gunther Lerz und C. W. Olafson eröffnen im Rahmen des kulturellen Jahresthemas der Landeshauptstadt "Wie viele Worte braucht der Mensch?" am 14. September das 3 Meter hohe und 2 Meter breite „Litfaß-Oktogon für Luther“. Ein Teil desselben wird für interessierte Bürger, Politiker, Journalisten und Touristen zur Verfügung stehen, die sich zum ‚angeschlagenen’ Wortlaut Luthers „Das Paradies ist überall …“ in Wort und Text, aber auch in Form von Graffiti, Zeichnung oder einer Partitur äußern wollen.

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Fünf Musiker, einer der Herren singt.
© Erinnerungsort Topf & Söhne

Musikalität vom Feinsten - Jazz, Swing and Rock 'n' Roll im Erinnerungsort Topf & Söhne zur Langen Nacht der Museen

21.05.2014 10:49

Zur Langen Nacht der Museen bietet der Erinnerungsort ein für diesen Ort ungewöhnliches musikalisches Ereignis. Django Reinhardt und seine Familie bringen Jazz, Swing und Rock 'n' Roll zu Gehör. Schon einmal traten die Reinhardts mit traditioneller Sinti Musik im Erinnerungsort auf, zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2013. Die Zuhörer waren begeistert.

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Junge Männer mit weißen Hemden und Krawatten marschieren in Formation. Im Hintergrund Uniformierte.
© Polizeigeschichtliche Sammlung am Bildungszentrum der Thüringer Polizei

"Spenden Sie Objekte zur Firmengeschichte!" Aufruf des Erinnerungsortes Topf & Söhne zum Internationalen Museumstag unter dem Motto "Sammeln verbindet" am 18. Mai

15.05.2014 10:10

Nach Jahrzehnten des Nicht-Wissens, aber auch Nicht-Wissen-Wollens im DDR-Nachfolgebetrieb Erfurter Mälzerei- und Speicherbau ist die Rolle der Firma J. A. Topf & Söhne im Holocaust heute im Großen und Ganzen bekannt. Der Erinnerungsort im ehemaligen Verwaltungsgebäude belegt in seiner Dauerausstellung, dass das Unternehmen wissentlich und in eigener Initiative Öfen für Konzentrationslager produzierte und sogar soweit ging, das industrielle Töten in Auschwitz mit Lüftungstechnik für die Gaskammern zu optimieren. Doch die Spuren, die diese Firma mit über tausend Beschäftigten im Jahr 1939 in vielen Erfurter Familien hinterlassen hat, sind oftmals noch nicht entdeckt.

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"Napoleon und die Frauen - Liebe oder Kriegsspiel?": Salon francais im Kulturforum Haus Dacheröden

08.05.2014 15:07

Zum nächsten "Salon français" lädt am Dienstag, 13. Mai 2014, 18:00 Uhr das Kulturforum Haus Dacheröden am Anger 37 ein. Bertrand Leveaux, Leiter des französischen Kulturbüros Thüringen, wird diesmal im Vortrag anhand von Briefwechsel, Berichten von Zeitzeugen und Zitaten Einblicke zu der Rolle der Frauen in Napoleons Leben geben.

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Eine blonde Frau schaut auf Ausstellungstafeln.
© Erinnerungsort Topf & Söhne

"Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn": Ausstellung im Erfurter Erinnerungsort Topf & Söhne

08.05.2014 14:54

Etwa drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa wurden ab 1941 mit Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten in den besetzten Ländern im Osten deportiert. Ohne den Einsatz der Deutschen Reichsbahn hätte der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und Roma nicht durchgeführt werden können. Und ohne die Öfen und die Lüftungstechnik der Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne wäre das industrielle Töten in Auschwitz nicht möglich gewesen. In beiden Fällen beteiligten sich Menschen in ihrem gewöhnlichen beruflichen Kontext an einem Massenverbrechen, ohne dass sie dazu gezwungen wurden.

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