UVE-Verkehrssteuerung

Beim Eintreten einer kritischen Umweltsituation ist es das Ziel, die Steuerung der auf den Straßen im Innenstadtgebiet vorhandenen Kraftfahrzeuge mittels Lichtsignalanlagen („Ampeln“) so zu optimieren, dass möglichst wenige emissionsintensive Fahrzustände (Anfahren oder Bremsen) auftreten.

Mehrspurige Straße mit Abzweigungen bzw. Einfahrten links und rechts
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Blick auf Kreuzungsbereich und ansteigender Straße
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Der Fokus liegt insbesondere auf koordinierten Streckenzügen, den so genannten „Grünen Wellen“.

Allerdings sind ebenso die Belange der anderen Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger sowie insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs wie Stadtbahn und Bussen zu berücksichtigen. Insofern ist es nicht immer möglich, auf den Kfz-Verkehr optimierte Signalsteuerungen im Stadtzentrum zu realisieren. Zudem ist dies unter Berücksichtigung der verkehrspolitischen Zielsetzung der Förderung der Verkehrsträger des Umweltverbundes nicht immer sinnvoll. Vor diesem Hintergrund ist eine Steuerung der in die Innenstadt einfließenden Verkehrsmengen unumgänglich. Dafür kommt an definierten signalisierten Knotenpunkten im Straßennetz eine sogenannte „Zuflussdosierung“ zum Einsatz, durch die die Grünzeiten für die in die Stadt fahrenden Fahrzeuge reduziert werden. Detektoren überwachen dabei die Rückstauentwicklung, so dass die Steuerungen hierauf reagieren können.