ICE-City Erfurt – die schnelle Mitte Deutschlands

Computeranimation der geplanten zukünftigen Perspektive von der Stauffenbergallee
Foto: Computeranimation der geplanten zukünftigen Perspektive von der Stauffenbergallee Foto: © Machleit GmbH; Mola+Winkelmüller Architekten GmbH BDA, sinai Farus. Schroll. Schwarz. Freiraumplanung+Projektsteuerung GmbH

Mit der Fertigstellung des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 ist der Hauptbahnhof der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt ein wichtiger Bahnknoten in der Mitte Deutschlands. Hier kreuzen sich die ICE-Linien Hamburg – Berlin – München und Dresden – Frankfurt mit Anschluss an die Region.

Vom Hauptbahnhof Erfurt sind  z. B. die Städte München in 2:30 h, Frankfurt in 2:10 h, Dresden in 1:55 h, Berlin in 1:45 h, Fulda in 1:20 h, Nürnberg in 1:00 h, Bamberg in 0:45 h und Halle/Leipzig in 0:35/0:40 h mit der Bahn erreichbar. In der Region erreicht man z. B. Weimar in 0:15 h, Arnstadt in 0:20 h, Gotha in 0:20 h, Apolda in 0:25 h, Jena in 0:30 h, Eisenach in 0:30 h, Mühlhausen in 0:45 h, Naumburg in 0:45 h, Ilmenau in 0:50 h, Suhl in 0:50 h, Sangerhausen in 1:00 h, Gera in 1:05 h, Nordhausen in 1:15 h und Meiningen in 1:15 h.

In fußläufiger Entfernung von Hauptbahnhof und der Innenstadt von Erfurt liegt entlang der Bahnstrecke das Städtebauprojekt ICE-City Erfurt, ein Premiumstandort für oberzentrale Ansiedlungen und Arbeitsstätten. Sie soll durch eine städtebauliche Landmarke mit zwei Hochhäusern gekennzeichnet werden. Schwerpunkte der Nutzung in der ICE-City Erfurt sollen Nutzungen wie Kongress, Tagung, Veranstaltung, Kultur, Bildung, Hotel,  Boarding, Büro, Gesundheit, Forschung, Kreativwirtschaft sowie ein direkt am Hauptnetz gelegenes Parkhaus sein.

Die Grundlage der städtebaulichen Planung der ICE-City ist der städtebauliche Rahmenplan. Die Projektentwicklung der ICE-City Erfurt erfolgt durch die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen. An die ICE-City angrenzend sollen neue Wohngebiete, Wohnfolgeeinrichtungen und Freiraum entstehen.