Aufzug zum Plateau Petersberg – Buga-Projekt

Der gläserne Lift

Visualisierung eines gläsernen Aufzuges
Grafik: Aufzug – Eingangsbereich Grafik: © Schulitz Architekten

Eingebettet in das Gesamtkonzept für den Petersberg plant die Stadt Erfurt zur eigenständigen barrierefreien Erschließung des oberen Plateaus ein Aufzugsbauwerk im Bereich des Petersberghanges vor der Bastion Leonhardt.

Entwurf

In Einklang mit dem historischen Kontext wird ein vertikales Erschließungselement vor der Festungsmauer der Zitadelle Petersberg positioniert. Als Ausgangspunkt dient dazu die neu geplante landschaftsplanerische Intervention mit der imposanten Rampenanlage auf dem Geländehang vor der östlich gelegenen Festungsmauer. An der obersten Kehre zur Rampenanlage situiert wird die überdachte Wartezone samt Aufzugsanlage in die angrenzende Topografie aus Baumbestand und Erdwall integriert. Das Entree tritt dadurch in seiner Körperlichkeit zur historischen Festungsmauer kaum in Erscheinung. Der Aufzug wird in den Grünzug aus ca. 12 m hohen Laubbäumen platziert und sein Bezug zum Festungsplateau lediglich durch zwei filigrane Verbindungsgänge hergestellt.

Die Fahrt mit dem Aufzug wird zum szenografischen Erlebnis: Zunächst taucht die Kabine langsam aus dem Erdwall auf und bewegt sich bald zwischen einer filigranen Stahlkonstruktion nach oben, um dem Besucher einen beeindruckenden Blick auf den Domplatz zu bieten. Nach einer Fahrzeit von ca. 12 Sekunden wird die Aussichtsplattform erreicht. In Verbindung mit der Formensprache der Rampenanlage aus dem Landschaftsraum, wird die Plattform über die in V- Form angeordneten Verbindungsgänge mit dem Festungsplateau verbunden.