Tagebuch-Einträge

Ein Herr, rechts, übergibt der Dame, links, einen Schlüssel auf roter Unterlage.
© Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Schlüsselübergabe | Erfurt.de

06.05.2016 17:17

Am 4. Mai habe ich den Goldschmiede-Schlüssel von Herrn Knoblich übernommen.

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Schwarz-weiß-Ansicht der Wasserburg Kapellendorf
© Stadtverwaltung Erfurt

Bilder-Geschichten: Erfurter Kleinod im Weimarer Land. Die Wasserburg Kapellendorf | Erfurt.de

18.04.2016 07:00

Ritterlich und märchenhaft liegt die Wasserburg Kapellendorf inmitten des Städtedreiecks Apolda – Jena – Weimar. Sie befindet sich in dem Landschaftsgebiet der Ilm-Saaleplatte und ist in einer Talmulde des Sulzbaches und am Fuße des Sperlingsberges erbaut worden. Die spannende Geschichte der Wasserburg Kapellendorf beginnt bereits um 875, als sie das erste Mal urkundlich erwähnt wurde.

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Ansicht der Kleinen Synagoge vor dem Ersten Weltkrieg in schwarz-weiß
© Stadtarchiv Erfurt

Bilder-Geschichten: Jüdisches Leben in Erfurt | Erfurt.de

14.03.2016 07:00

Erfurts Altstadt steckt voller verborgener Geschichtsorte. Dazu gehört auch die Kleine Synagoge, die sich im Gerabogen zwischen Rathaus und Krämerbrücke befindet. Der Weg führt dazu über die Rathausgasse in die schmale Stichstraße „An der Stadtmünze“, auf deren linken Seite befindet sich dann der Eingang der Kleinen Synagoge.

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Ansicht einer bemalten Wand im Nikolaiturm. Bildergeschichten der heiligen Elisabeth.
© Stadtverwaltung Erfurt / Christine Riesterer

Bilder-Geschichten: Die Heilige Elisabeth von Thüringen: Ein Rosenwunder als Vorbild im Kampf für Frauenrechte heute? | Erfurt.de

29.02.2016 07:00

Der Internationale Frauentag am 8. März hat eine lange Entwicklungsgeschichte, die Mitte des 19. und 20. Jahrhundert beginnt. Ein ausschlaggebendes Ereignis für die Frauenbewegung war ein Streik von amerikanischen Textilarbeiterinnen, die gleiche Arbeitsbedingungen und Löhne für Männer und Frauen forderten. Der Kampf um die Selbstbestimmung der Frau lässt sich jedoch bis ins Mittelalter zurückverfolgen.

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Ölgemälde von Anthony Lowe, die Krämerbrücke, Dom und Fischmarkt zeigend. Das Bild ist stark komprimiert so dass alle Sehenswürdigkeiten Erfurts auf einen Bildausschnitt passen.
© Anthony Lowe

Bilder-Geschichten: Eine phantasievolle Erfurter Stadtansicht des 21. Jahrhunderts | Erfurt.de

22.02.2016 07:00

Die Malerei von Stadtansichten erreichte ihren Höhepunkt im 17. Jahrhundert und zählt zum Genre der Landschaftsmalerei. Die realistische Wiedererkennbarkeit der Stadt hatte dabei den höchsten Stellenwert. Wie können Stadtansichten in der heutigen Zeit aussehen? Eine interessante Antwort gibt der Maler Anthony Lowe.

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Postkarte mit handgeschriebenen Gruß
© Stadtverwaltung Erfurt, Stadtmuseum

Bilder-Geschichten: Erfurter Blumen-Gruß zum Valentinstag | Erfurt.de

08.02.2016 06:10

Eine poetische Deutung, welche besondere Botschaft Blumen vermitteln, hat bereits Johann Wolfgang von Goethe im 18. Jahrhundert formuliert. In einem Liebesbrief an Charlotte Stein verfasst er folgende Zeilen: „Da mir Worte immer fehlen Ihnen zu sagen, wie lieb ich Sie habe, schick` ich Ihnen die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.“

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Schwarz-Weiß-Aufnahme vom Faschingsumzug in Erfurt 1937/38. Feiernde Menschen auf einem Umzugswagen in einer Straße in Erfurt.
© Stadtarchiv Erfurt

Bilder-Geschichten: Fasching in Erfurt. Ein Streifzug durch die Geschichte | Erfurt.de

01.02.2016 07:10

Der Karneval in Erfurt ist eine Institution, die weit ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Während der Reformation verboten und erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt, bereicherten Wanderbühnen und Bräuche an den Fürstenhöfen und Residenzen das närrische Treiben. Die Feierlichkeiten zwischen dem Dreikönigstag und Aschermittwoch entwickelte sich zu einer festen Größe. In der Stadt und in den Ortschaften traf man sich zum närrischen Treiben, ähnlich wie auch heute. In der Mitte der 1930er Jahre erlebte der Karneval mit dem ersten organisierten Umzug eine Renaissance. Auch im zweigeteilten Deutschland lebten die Karnevalsumzüge und Feierlichkeiten weiter. Mit der Überwindung des Stalinismus vor Mitte der 1950er Jahre begann in der jungen DDR eine Gründungswelle von Karnevalsklubs. Hier blühte die politische Satire. Einfallsreich, mutig, provokant und ohne kommerziellen Hintergrund (!) kritisierte man, machte öffentlich, was von offizieller Seite tagtäglich verschwiegen wurde.

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Vogelperspektive eines Firmengeländes. Auf dem Bild der Schriftzug (Logo) Topf.
© Sammlung Gedenkstätte Buchenwald

Bilder-Geschichten: Die Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne und der Holocaust | Erfurt.de

25.01.2016 13:48

Die Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne lieferte 1939 bis 1945 Leichenverbrennungsöfen für die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagerlager und entwickelte die Lüftungstechnik für die Gaskammern in Auschwitz-Birkenau. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Firmengelände der Erinnerungsort Topf & Söhne. In der Ausstellung "Techniker der 'Endlösung'" wird die Mittäterschaft von Topf & Söhne am Massenmord gezeigt und belegt.

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Darstellung der Stadt Erfurt
© Stadtverwaltung Erfurt, Stadtmuseum

Bilder-Geschichten: Boultats Stadtplan „Erphordia“, um 1670 | Erfurt.de

11.01.2016 06:00

Heute erinnert nur noch wenig an die mächtige Stadtmauer, die Erfurt im 17. Jahrhundert umgab. Ein Kupferstich aus dieser Zeit verweist auf die Besonderheit der Stadtbefestigung und die rasche Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

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Zwei Kirchen, im Vordergrund großer Platz mit Bäumen.
© Stadtverwaltung Erfurt / Angermuseum, Stadtmuseum

Bilder-Geschichten: Domplatz mit Dom und Severikirche | Erfurt.de

04.01.2016 07:42

Der Erfurter Domplatz oder Marktplatz vor den Graden (lat. Stufen) gehört mit seinen heute 34.500 m² zu den größten Plätzen Europas. Bereits im Mittelalter fand dort reges Markttreiben statt, gleichzeitig war der seit den Zerstörungen der Napoleonischen Kriege 1813/14 deutlich vergrößerte Domplatz auch ein Ort öffentlicher Aufmärsche und Gerichtsakte.

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Portrait Tamara Thierbach
© Stadtverwaltung Erfurt

Tamara Thierbach: Rückblick der Bürgermeisterin auf das Kulturelle Jahresthema 2014 | Erfurt.de

07.01.2015 14:34

„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen! Indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehen.“ Dieser bekannte und viel zitierte Satz aus Goethes „Faust“ wird oft darauf reduziert, dass Handeln besser sei als viele Worte. Indes kann man ihn bezogen auf unser Jahresthema auch anders deuten: Erstens sind dem Motto „Wie viele Worte braucht der Mensch?“ sehr viele Taten gefolgt, nämlich konkrete Projekte; zweitens stehen die Worte ja für die Erzeugung von Welt, von Kreativität, sie sind Bestandteil des Handelns und gehen diesem durchaus nicht als leeres Gerede nur voraus.

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Porträt
© Daniel Stassny

Daniel Stassny: Vieles lässt sich ohne Sprache ausdrücken aber fast nichts mit wenig Worten. | Erfurt.de

07.01.2015 14:33

Emotionen, Gefühle und Stimmungen kann man in unseren Gesichtern lesen. Gestik und Mimik verraten unsere Stimmungen und Gefühle. Ohne ein einziges Wort kann dies geschehen, wenn man bereit ist, sich auf seine Mitmenschen einzulassen, bereit ist, Andere zu verstehen, wenn man sozusagen seine „Antennen ausfährt“. Mitfühlend eine Hand zu halten ist oftmals eindrücklicher als 1000 gesprochene Worte. Eine Umarmung kann Trost spenden, ein Lächeln Geborgenheit geben, und der berühmte, im übertragenen Sinn des Wortes, „erste Schritt“, kann mehr Hoffnung wecken und mehr Kraft geben als großartige verbale Bekundungen.

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Ein lachender Mann zeigt auf ein Porträtbild. Rechts im Bild ein Zuschauer.
© Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Kai Uwe Schierz: Ein Wort fiel vom Baum der Erkenntnis | Erfurt.de

07.01.2015 14:33

Dass mit einem Wort die Welt beginnt, ist ein faszinierendes Bild – ein Sprachbild, aber eigentlich keine Metapher. Denn der Verfasser des in altgriechischer Sprache überlieferten Johannesevangeliums hatte etwas anderes im Sinn.

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Ein Herr, lächelnd, vor einem historischen Portal mit der Aufschrift "Gott spricht es so geschiechi Es"
© Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Anselm Hartinger: Wie viele Worte braucht der Mensch? | Erfurt.de

06.11.2014 08:17

Eine spannende Frage, die an jene öffentlichen Preisausschreiben erinnert, wie sie in der Aufklärungsepoche auch die Erfurter Akademie der Wissenschaften an die Gelehrtenrepublik richtete, um sowohl das moralische Bewusstsein der Zeitgenossen zu stärken als auch Wege zu einer vernunftgemäßeren Gesellschaftsverfassung zu erkunden. Während Fragestellungen dieser Art seinerzeit die Sprachlosigkeit zwischen Regierenden und Regierten sowie zwischen Entscheidern, Experten und Entmündigten überwinden wollten, ringen wir heute eher darum, einer von Informationen, Werbeclaims und Worthülsen überfluteten Welt einen Rest an lebendiger und verbindlicher Kommunikation zu bewahren.

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Mann am Mirofon
© Dirk Löhr

Dirk Löhr: Wie viele Worte braucht der Mensch? Alle, und noch ein paar mehr. | Erfurt.de

01.09.2014 14:01

Wann gilt eine Art als ausgestorben? Wann werden eine Pflanze oder ein Tier aus der Liste der lebenden Geschöpfe gelöscht? Die Antwort auf diese Fragen scheint einfach. Was nicht mehr da ist, das ist weg, verschwunden, ward nimmer mehr gesehen. Aber vielleicht gibt es den gesuchten Finken doch noch, oder die vermisste Binse – irgendwo auf einem Eiland, trefflich versteckt vor denen, die sie vielleicht schon gar nicht mehr suchen.
So bleibt das mit dem Aussterben eine heikle Sache. Mag sein, irgendwo da draußen kichert gerade ein Dodo.

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