Hochhäuser ICE-City

Informationen zum Wettbewerb

mittelhohe Häuser rechts und links, hinten ein Hochhaus
Grafik: Hochhäuser ICE-City, Blick von der Kurt-Schumacher-Straße Grafik: © Delugan Meissl, Wien
farbiger Plan
Karte: Lage im Stadtgebiet Karte: © C4C, Berlin

Der eröffnete ICE-Knoten Erfurt verändert die Erreichbarkeit der Stadt mit schnellen Reisezeiten nach Berlin, München, Frankfurt und Dresden. Die Entwicklung der entlang der Bahnstrecke liegenden zukünftigen ICE-City, ein Premiumstandort für oberzentrale Ansiedlungen und Arbeitsstätten, wird die Umgebung des Hauptbahnhofs maßgeblich transformieren. Bisherige Brachen können revitalisiert und zu bedeutenden Bausteinen in der Stadt etabliert werden.

Nur fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt werden in nächster Zeit zwei neue Hochhäuser die Stadtsilhouette Erfurts prägen – der Tower West mit 50 Meter Höhe und der Tower Ost mit einer Höhe von 60 Meter. Mit der Planung der Hochhäuser entstehen zwei Landmarken, die das Erfurter Motiv der „Brücke" mit den beiden Hochpunkten neu interpretieren und zum Symbol für den Wandel der Stadt werden können. Zugleich sollen die Türme in ihrer exponierten Lage städtebauliches und funktionales Entree bzw. Auftakt für die sich nach Osten erstreckenden ICE-City bilden.

Der Tower West als freundlicher und einladender Hotelstandort für ein temporäres Zuhause:
Das Gebäude soll ein Hotel im 4-Sterne-Plus-Segment mit Konferenz- und Tagungsräumen beherbergen und mit einer gastronomischen Einrichtung im Erdgeschoss einen Beitrag zu einem funktionalen und qualitätsvollen Stadtraum leisten.

Der Tower Ost als formaler Auftakt zum neuen Bahnareal und in guter Nachbarschaft mit der Kultur des Zughafens: Hier ist ein Ort zeitgenössischen Arbeitens geplant.

Die beiden Baukörper sollen mittels Stellung und städtebaulicher Gestalt zugleich auch den „Sprung über den Altstadtgraben" versinnbildlichen. Ihre Anbindungen und Anschlüsse an die neu geplante Brücke – das Promenadendeck – werden einen zusammenhängenden, qualitativen und funktionalen Stadtraum stiften, von dem alle Nutzer/-innen gleichsam profitieren.

Das Promenadendeck – erster Baustein des Projekts ICE-City – wird die alte Fuß- und Radwegbrücke ab 2020/21 als barrierefreies, durch Fußgänger und Radfahrer bequem zu nutzendes Brückenbauwerk, ersetzen. Vorlage hierfür ist der 1. Preis des Büros Schlaich Bergermann und Partner aus einem 2017 durchgeführten Wettbewerbsverfahren. Als zweiter Baustein folgen die beiden Hochhäuser.

Ideenteil im Wettbewerb

Die Bebauung auf dem Baufeld Ost ist im Wettbewerb als Ideenteil enthalten.

Beide Baufelder – West (Atlantic Hotel) und Ost (Bürohaus) – sollen gemeinsam entwickelt werden, um eine aufeinander abgestimmte städtebauliche sowie architektonische Planung zu ermöglichen.

Wettbewerbsart: Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013

Auslobung des Wettbewerbs: 27. September 2019   

Tagung des Preisgerichts: 18. Dezember 2019

Auslober/-in / Bauherr/-in:  Atlantic Hotel Management GmbH, Bremen

Teilnehmer

  • caspar.schmitzmorkramer, Köln
  • Delugan Meissl, Wien
  • Hilmes Lamprecht, Bremen
  • HPP, Düsseldorf, Frankfurt
  • Osterwold°Schmidt EXP!ANDER, Weimar
  • Schulz und Schulz, Leipzig

Entwürfe der Preisträger